Emojis in der professionellen Kommunikation - hier die wichtigsten Regeln

Emojis in der professionellen Kommunikation

Michael Frieß

Geschäftsführer | parameta

Ein Kollege interpretiert eine Aufgabe falsch, eine missverstandene E-Mail zwischen Kunde und Dienstleister führt zu Problemen. Immer wieder gibt es in der digitalen Kommunikation Konfliktsituationen, die gelöst werden müssen. Im Rahmen der Digitalisierung haben IT-Teams Zugang zu mehr und mehr Hilfsmitteln, wie z.B. Microsoft Teams, Zoom, virtuellen Meetingräumen oder eben Emojis. Diese lassen Mails und Chats mit Kollegen und Kunden spontaner und schneller werden. Aber auch sie können Missverständnisse in der Projektkommunikation nicht gänzlich vermeiden.

Die Lösung ist nicht ein „Mehr“ an Kommunikation, sondern eine bessere Verständigung, die sich der Möglichkeiten der digitalen Welt bewusst ist. Häufig kommt es zu Fehlkommunikation, wenn einer Nachricht eine implizite Botschaft beiliegt, diese aber nicht vom Empfänger der Botschaft erkannt wird. Das gilt insbesondere für schriftliche Kommunikationskanäle oder wenn Sie eine Person noch nicht gut kennen. Beispielsweise, wenn Sie mit einem neuen Kunden oder Kollegen kommunizieren.

Fehlkommunikation reduzieren

Eine Möglichkeit, das Risiko für Fehlkommunikation zu senken, stellt die Nutzung von Emojis – auch im professionellen Umfeld – dar. Ein Problem der Emoji-freien schriftlichen Verständigung liegt darin, dass das Gegenüber keine Möglichkeit hat, sich an Faktoren wie MimikGestik und Tonfall zu orientieren. Emojis helfen hier, diese nonverbalen Aspekte zu transportieren. Sie sind ein wertvolles Instrument, um Emotionen in Ihrer Projektkommunikation zu übermitteln.

Emojis bringen „Klang“ in die Botschaft

Am sinnvollsten nutzen Sie Emojis, um Ihre Nachrichten mit dem richtigen Klang zu versehen. Das beschränkt gleichzeitig auch die Zahl an Emojis, die Sie nutzen sollten. Zwar bieten Plattformen vielfältige Möglichkeiten, von der Aubergine bis zum Feuerwerk, aber im beruflichen Umfeld bieten sich vor allem Smileys an, die Gesichtern nachempfunden sind. Achten Sie zudem darauf, dass das Emoji dem Gegenüber bekannt ist, wie etwa das zwinkernde Emoticon.

Die verwendeten Emojis sollten einen bestimmten Zweck erfüllen und nur verwendet werden, wenn sie tatsächlich Sinn machen. Es gibt beispielsweise keinen Grund, Emojis doppelt und dreifach zu verwenden. Genauso wie es in der professionellen Kommunikation keinen Grund gibt, mehrere Ausrufezeichen oder Fragezeichen zu schreiben.

Sparsamer Umgang mit Smileys & Co.

Als Faustregel für die Nutzung von Emojis können Sie sich an der Technik der sozialen Nachahmung orientieren. Was ist damit gemeint? Adressatengerechte Verwendung der Emojis heißt das Zauberwort für Ihre Projektkommunikation. Das bedeutet, dass Sie Emojis nur verwenden sollten, wenn Ihr Kunde oder Teammitglied dies auch tut. Ist der Ton Ihrer Unterhaltung eher formal, sollten Sie Emojis erst nutzen, wenn Sie mit der Person vertrauter geworden sind.

Auch bei parameta haben wir inzwischen langjährige Erfahrungen mit der Nutzung von Emojis gesammelt. Eine an die digitale Welt angepasste Kommunikation ist einer unserer größten Erfolgsfaktoren im Projektmanagement. Aus unserer Sicht bieten moderne Software-Lösungen wie z.B. Microsoft Teams beste Möglichkeiten, einen so personalisierten digitalen Dialog zu starten. Einen Dialog, der sich den Bedürfnissen Ihres Unternehmens anpasst und eine positive Kommunikation im Projektmanagement fördert.

Passend zum Thema

Falls Sie mehr zu den Besonderheiten der digitalen Kommunikation lesen möchten, finden Sie hier die Blogbeiträge Digitale Empathie bzw. Negativitätseffekt in der Projektkommunikation.

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