Übersicht über den Kurs

Modul 1: Projekte vom Ende her denken

Was abgeht, bevor es los geht, und danach nicht aufhört

Projekte sind eine besondere Organisationsform in Organisationen

Projekte als besondere Organisationsform

Trotz vieler Methoden laufen Projekte vielfach anders oder gar nicht. Woran liegt das? Projekte und die Mutterorganisation stehen schon vor dem Start in einem besonderen – meist nicht einfachen – Spannungsverhältnis. Wir beleuchten im Modul die Besonderheit von Projekten und wenden dies auf Ihre konkreten Fälle an.

Trotz vieler Methoden laufen Projekte vielfach anders oder gar nicht. Woran liegt das? Projekte und die Mutterorganisation stehen schon vor dem Start in einem besonderen – meist nicht einfachen – Spannungsverhältnis. Wir beleuchten im Modul die Besonderheit von Projekten und wenden dies auf Ihre konkreten Fälle an.

Projekte als besondere Organisationsform

Projekte als besondere Organisationsform

Welchen Herausforderungen und Dilemmata sind Projektleiter und -mitarbeiter ausgesetzt? Welche Art von Themen werden in Projekten bearbeitet und welche sind besonders knifflig? Wie kann man Projekte führen? Welche Spannungsfelder muss ein Projektleiter austarieren? Wie kann man vor dem Start und während des Projektes mit unklaren bzw. sich verändernden Ziele umgehen? Wer die Wirkung von Projekten und deren Ziele vorausdenkt, muss später nicht nachdenken, wie man in Turbulenzen und bei sich widersprechenden Anforderungen Kurs halten kann.

Es gibt kaum einen besseren Lehrmeister als die Realität

Es gibt kaum einen besseren Lehrmeister als die Realität

Wir nutzen die Gruppe, um uns an die realen Fälle zu wagen, die Sie bewegen und mitbringen. Ein besonderer Blick wird daher auf dem Spannungsverhältnis zwischen der Theorie (wie man Projekte leitet) und der Realität (was ist tatsächlich wie machbar) liegen. Worum geht es bei Ihrem Anliegen? In welchem Kontext stehen Sie und Ihr Projekt? Was sind veränderbare Aspekte? Was sind die Ziele des Projekts? Und welche Wirkungen entfaltet es bereits während der Umsetzung? Der geschützte Rahmen des Kurses erlaubt es jedem, sein Anliegen zu reflektieren, neue Impulse zu erhalten und mit den vorgestellten Inhalten zu einer neuen Bewertung und ggf. Handlungsidee zu kommen.

Modul 2: Vorgehensmodelle: Klassisch, Hybrid, Agil, … egal?

Umgang mit Projektmanagement-Ideologien

Pseudoreligiöse Methodenideologie oder entspannt-pragmatische Rosinen-Pickerei – was ist richtig?

Weder sklavisches Anwenden einer Methodenideologie, noch munteres Jonglieren mit allem was der Methodenkoffer hergibt, hilft weiter. Sie nutzen klug das zu Ihrem Ziel und Ihren Rahmenbedingungen Passende.

Methoden geben Orientierung …

… und Sicherheit, wenn man versteht, was sie unter welchen Bedingungen leisten können. Und sie dann klug für das konkrete Projekt in der konkreten Organisation auswählt und anwendet. Das Know-how und Gespür dafür, was wann wo passen kann, erschließen und vertiefen Sie in diesem Modul. Was genau unterscheidet die „klassischen“ Ansätze PMI, IMPA, Prince2, Hermes und alle anderen? Was ist von den „Neuen“ zu halten: Agil, Scrum, Design Thinking, … Sind das Modeerscheinungen oder doch sinnvolle Ansätze, um Projekte zum Erfolg zu bringen?

Was passt am besten – und mit was sollte man rechnen

Gemeinsam erschließen wir, welche „Rosinen“ und welche wertvollen Schätze die Vorgehensmodelle bereithalten. Wir verproben gemeinsam an Hand Ihrer eingebrachten Projektbeispiele, was für welchen Fall am besten passt und wo Fußangeln liegen. Außerdem gibt es Tipps und Tricks zum Thema Zertifizierungen von Projektleitern und Organisationen. Selbstverständlich besprechen und bedenken wir auch in diesem Modul, wie sich die Wechselwirkungen zwischen der umgebenden Organisation und der Organisation des Projekts auf die Anwendung von Methoden und Standards auswirken (können).

Modul 3: Wer führt hier eigentlich?

Mythen über Führung

Wir beleuchten in dem Modul zwei Aspekte:

Führung bedeutet, andere Menschen zu einem zielgerichteten Handeln zu bewegen.

Glauben Sie auch, dass Führen ausschließlich eine Aufgabe von Führungskräften ist? Sie werden sich wundern. Führung passiert auf vielfältige Weise in Organisationen und Projekten – und (fast) jede Person kann es tun. Einblicke in ein besonderes und vielschichtiges Phänomen in Organisationen und zwischen Menschen.

Führung innerhalb von Organisationen und Projekten

Was ist Führung? In welchem Kontext kommt sie in Organisationen und Projekten vor? In welchen Situationen braucht es Führung? Geht Führung immer nur von der (Projekt)Hierarchie aus? Was braucht es, um in Führung zu gehen und sie auch wirksam werden zu lassen? Welche besonderen Herausforderungen bestehen bei der „Führung auf Distanz“? Mit welchen Effekten muss man da rechnen? Führung in Strukturen bauen auf Verständigung – Vertrauen – Macht als wichtige Aspekte. Wer das Zusammenwirken klug einsetzt, geht in Führung.

Führung im Kontext von Personen

Führung braucht Gefolgschaft. Am besten wären dann noch hochmotivierte Personen. Nur wie kann man das erreichen – wenn Menschen nicht nur einen eigenen Kopf haben, sondern auch noch ihre Eigenheiten? Was fördert motiviertes Handeln? Wie kann man von außen „motivieren“? Welche Handlungsbarrieren können bremsen und wie erkennt man sie bei anderen? Wie kann man Bedingungen schaffen, um solche Handlungsbarrieren zu reduzieren? Führen von Menschen gelingt am besten, wenn deren „Kopf“ (eigene Prioritäten), „Bauch“ (Motivation) und „Hand“ (Fähigkeiten) zusammenspielen. Wer hier klug Impulse setzen kann, bringt Menschen ins Handeln.

Bonus Track: Die Bühne gehört Ihnen

Ihr Anliegen gemeinsam mit- und durchgedacht

Ihr Projekt steht im Mittelpunkt.

Mit dem Bonus Track haben Sie die Gelegenheit, Ihr Projektvorhaben ausführlich zu durchdenken, neue Perspektiven und Ansätze zu entwickeln, und Ideen zur Lösung von Barrieren zu prüfen.

Das bringen Sie mit und das bekommen Sie

Sie haben ein konkretes Projekt, das Sie mit den Teilnehmern durchdenken und diskutieren möchten. Wir sprechen mit Ihnen im Vorfeld und bereiten Ihr Anliegen auf, so dass wir schnell arbeitsfähig werden.

In jedem Fall geht es um ein konkretes Anliegen – die ganze Zeit.

Sie befinden sich in der Vorbereitung und wollen vor allem das Aufsetzen des Projekts und seine Wechselwirkung mit der Mutterorganisation beleuchten. Welche Vorgehensweise passt? Was bedeutet das Projekt für die Projektmitarbeitenden und für die Linienorganisation?

Mit was muss man rechnen: Sie sind schon im Projekt unterwegs und wollen reflektieren, wie Sie weiter vorgehen können. Vielleicht sind unerwartet Barrieren aufgetaucht oder es tauchen neue Anforderungen auf. Was sind die Gründe für die Entwicklungen? Welche Interessengruppen wirken auf Ihr Projekt ein? Wie gehen Sie damit um? Welche Alternativen kommen in Frage?

Sie haben ein Projekt abgeschlossen und wollen daraus für die Zukunft lernen. Was ist passiert? Womit haben Sie gerechnet und womit nicht? Was sind Gründe, dass manches passiert ist und anderes anders oder gar nicht? Was kann man daraus für andere und künftige Projekte lernen?

Modul 4: Machen wir mal schnell einen Workshop

Wer zusammenarbeiten will, braucht eine gute Regie und Story

Workshops und Meetings in Projekten: wichtiges Kommunikationsinstrument oder häufig nur Alibi und Zeitverschwendung.

Wie ein Theaterstück braucht auch ein Workshop Story, Staffing, Dramaturgie, Vorbereitung und eine gute Regie. Das kommt nicht von alleine und schon gar nicht mal so schnell aus dem Handgelenk.

Vordenken und Vorbereiten ist die halbe Miete

Wie plant und führt man einen wirksamen Workshop durch? Was sollte man bei der Vorbereitung vorausdenken? Welche Dramaturgie passt für das Anliegen, Ziel und zu den Teilnehmenden? Wie erzählt man seine Geschichte und worauf sollte man bei der Durchführung achten? Wie geht‘s dann weiter – wie bekommt man Gefolgschaft bei der Umsetzung? Methoden und Vorgehensmodelle sind die Basis für diese anspruchsvolle Aufgabe. Entscheidend ist deren kluge Anwendung: Was möchte man erreichen? Um welche Art von Workshop handelt es sich (z.B. Strategie-, Abschluss-, Krisen-, Reorga-Workshop)? Wen braucht es dazu und was ist von den Teilnehmenden zu erwarten?

„How to …“– Wie man an die anspruchsvolle Arbeit geht

  • Auftragsklärung, Planung, Vorbereitung (Wer ist Auftraggeber? Welche Erwartungen haben Stakeholder?)
  • Entwickeln einer zum Anliegen und Thema passenden Dramaturgie (Welche Vorgehensweisen und Methoden eignen sich für welche Fragestellung?)
  • Teilnehmer auswählen und vorbereiten (Wer muss, soll, kann dabei sein? Erwartung und Rolle im Vorfeld klären)
  • Durchführen, moderieren und umgehen mit sozialen Dynamiken während des Workshops
  • Ergebnissicherung und sichern der Gefolgschaft in der Umsetzung

Modul 5: Wer nur einen Hammer hat …

Besuch in der Werkstatt – zum Kennenlernen und selber testen

Die Lösung im Projekt ist das Tool! Wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel.

Projekt- und Portfoliomanagement Tools und Techniken können helfen – müssen es aber nicht. Welches Tool passt zu welchem Problem? Wann lässt man lieber die Finger davon? Praktisch erlebt an Dutzenden von Beispielen.

Projekt-Management Tools und Tools für Projekte

Die schiere Vielfalt ist erschlagend. Allein auf dem europäischen Markt gibt es über 400 (!) Werkzeuge zum Projekt-, Ressourcen- und Portfolio-Management. Wer da nichts Passendes findet, ist selber Schuld. Nur: Wer soll sich da noch auskennen? Wir. Und wir geben dieses Wissen auch gerne weiter. Dieses Modul ist mehr als ein Blick in die „Werkstatt“. Man kann nach Herzenslust schauen, ausprobieren und sich über die Erfahrungen anderer austauschen. Sie finden weit über 20 unterschiedliche Tools für ganz unterschiedliche Zwecke und Einsatzgebiete: vom Ideenmanagement über Simulationen bis zum Verwalten der Arbeitspakete.

„Denke“ der Tools verstehen, um sie wirksam einzusetzen

Unser Ziel ist es, Ihnen einen fundierten Ein- und Überblick zu bieten, was es gibt, wozu diese Werkzeuge nützlich und geeignet sind und wann man die Finger davon lassen sollte. Sie bekommen viele Hinweise und Tipps, nach welchen Aspekten Sie sie auswählen und nutzen können. Dabei ist uns wichtig, mit Ihnen intensiv die „Denke“ hinter den Werkzeugen zu entdecken und zu verstehen – also die Frage, bei welchen Themen können die Tools eine Antwort geben und wo kann man auch eine Kristallkugel nehmen. Natürlich beleuchten wir auch in diesem Modul besonders, wie die Tools zur „Chemie und Psyche“ der Projekte und der Mutterorganisation passen und auf sie wirken könnten.

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